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Am 2. Oktober 1943 berichtete die Prättigauer Zeitung unter dem Titel:


Luftkämpfe über uns
„Wie aus Jenaz berichtet wird, fielen zahlreiche Bomben in die Maiensässe 

in Valdavos. Mehrere Ställe wurden teilweise zusammengeschlagen, 

verschoben oder versanken in Bombentrichtern.
Auf der Weide wurden 12 Stück Vieh getötet, wovon 8 Stück des

Ldm. Chr. Bärtsch - Vetsch."

Was war geschehen?
Die Alliierten griffen bereits mit der Luftwaffe in das Geschehen im

mitteleuropäischen Raum ein. So waren an diesem Tag amerikanische 

Bomber, sog. fliegende Festungen, über die deutsche Grenze geraten. 

Sie wurden von deutschen Abfangjägern, von den legendären 

Messerschmitts gestoppt, und über die Schweizergrenze bis über 

das Prättigau verfolgt. Es handelte sich um sieben amerikanische Bomber, 

bestückt mit je fünf Bomben zu 500 Pfund, die ihre verheerende Last nicht 

in das vorgesehene Ziel bringen konnten. Sie mussten, wollten sie den 

schnellen Jägern entkommen, ihren Ballast abwerfen, taten dies auch in 

ihrer ehrlichen Überzeugung über unbewohntem Gebiet, eben im Valdavos. 

Die wenigen Ställe galten für die Piloten kaum als Wohnstätten. 

Wie durch ein Wunder waren keine Menschenleben zu beklagen. 

Etliche Bauern betreuten zu dieser Zeit noch ihr Vieh in diesem Gebiet.