GEMEINDE JENAZ

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Wie durch ein Wunder ist Jenaz in all den Jahren, in allen Kriegen und Wirren, 

von Brandschatzungen verschont geblieben.
Sogar unter Baldirons österreichischen Soldaten während der Bündner 

Wirren 1622 - 24 blieb unser Dorf von Bränden verschont.
Deshalb besitzt Jenaz auch einen intakten, alten, schützenswerten  Kern 

(Oberdorf ) mit stattlichen, braungebrannten, walserischen Strickhäusern.

Einige Male hatte der Feuerteufel dennoch zugeschlagen. So brannten 1726 

auf dem Geesbüel 13 Wohnhäuser und mehrere Ställe ab.
Aus solch verheerenden Ereignissen lernten die Bewohner von Jenaz schon 

sehr früh, dass die Verhütung und Bekämpfung von Bränden ein 

wichtiger Bestandteil einer Dorfgemeinschaft darstellt.
1742 beschloss die Gemeinde, dass jede Haushaltung zwei sogenannte Feuerkübel
(Wasserkessel) anschaffen müsse und diese abends mit Wasser fülle. 

Der Nachtwächter kontrollierte, ob diese Vorschriften auch eingehalten 

wurden.
1858 verkaufte die Gemeinde für 5'000 Franken Holz.
Mit diesem Geld unterstützte die Gemeinde die Anschaffung neuer Kochherde und
zahlte 100 Franken an eine harte Bedachung.
1806 kaufte die Gemeinde eine Feuerwehrspritze.
1876 wurde die erste Hydrantenleitung erstellt, welche nach einem Brand im 

Jahre 1920 verbessert und ausgebaut wurde.