GEMEINDE JENAZ

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Forstwirtschaft

1990 Sturmschaden / Vivian

Der anfangs 1990 wütende Sturm "Vivian" richtete in grossen

Teilen von Europa verherende Schäden an.

Auch die Waldungen von Jenaz blieben nicht verschont.

So wurden im Gemeindewald total 7500 m3 Sturmholz registriert.

Dieses Holz wurde durch die Mithilfe von drei Forstunternehmungen

und ca. 15 Waldarbeitern aus der Region aufgerüstet und ins

Tal befördert.

Da die Gemeinde Jenaz frühzeitig mit dem Verkauf des Holzes

begonnen hat, konnte im Juni 1991 der letzte Kubikmeter

Sturmholz eingemessen und verkauft werden.

Von der ganzen Sturmholzmenge sind ca. 80% über Zwischen-

händler ins Ausland exportiert worden.

               
               
               
               
               
 

2009  Entwicklung, Erkenntnisse, Erfahrungen !!

Nachdem unmittelbar nach dem Sturm vielerorts von einer Katastrophe

gesprochen wurde, melden die Medien heute nichts mehr vom Vivian.

Im Wald von Jenaz haben sich die teils grossen Löcher, welche der

Sturm Vivian in den Wald gerissen hat, prächtig entwickelt.

Eine vielfältige und stabile Verjüngung verdrängt nach und nach die

Kraut- und Himbeerflora.

Ohne Aufforstungen und andere künstliche Massnahmen haben sich

unterdessen alle Sturmflächen positiv entwickelt.

 

Wo durch Sturmschäden nicht die Schutzfunktion des Waldes zerstört

wurde, kann mit etwas Geduld die Natur den Schaden meistens

vollumfänglich "reparieren".