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Rhätische Bahn |
Rhätische Bahn |
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1886 stimmten die Jenazer mit 136 zu 8 Stimmen dem Bahnbau durchs Prättigau zu. Die Gemeinde zahlte 70'000 Franken an die Bahngesellschaft. Für die Hälfte dieses Betrages musste sie ein Darlehen aufnehmen. Mit einer Sondersteuer war diese Schuld jedoch bald abbezahlt. Auch stellte die Gemeinde gratis Bauholz, Kies und Steine zur Verfügung. Der Name Kiesgrube erinnert uns noch heute, dass anlässlich des Bahn- baues dort Baumaterial gewonnen wurde. Durch diese Leistungen seitens der Gemeinde hatte Jenaz nun das Anrecht auf einen eigenen Bahnhof. Da auch die Gemeinde Furna an die Bahn- gesellschaft zahlte und Baumaterial lieferte, wurde bei der Abzweigung der Strasse nach Furna der Bahnhof „Furna-Station" errichtet. Um zahlreichen Missverständnissen entgegenzuwirken wurde der Name des Dorfteils Furna - Station dem eigentlichen Standort angepasst und heisst seit 1984 Pragg - Jenaz. Die Bahnstation behielt den Namen Furna-Station. Nach anderthalbjähriger Bauzeit konnte die Strecke Landquart - Klosters am 29. September 1889 eingeweiht werden. Für die wirtschaftliche Entwicklung der Region war dieser Bahnbau von grösster Bedeutung. Im Herbst 1999 erfährt die RhB ihre erste Netzerweiterung seit 1914. Der Vereinatunnel, die Verbindung zwischen Klosters und dem Unter- engadin, wurde eröffnet. Der RhB - Bahnhof Furna - Station wurde inzwischen stillgelegt. Nur noch wenige Züge halten auf Verlangen. Als Ersatz für die Bahnverbindung wurde der Postautobetrieb ausgebaut.
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